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Frieden – fair und dauerhaft

09. Feb 2026

Vortrag und Podiumsgespräch mit Dr. Denis Mukwege, Friedensnobelpreisträger

Frieden – fair und dauerhaft; zu diesem Thema wird der Friedensnobelpreisträger Prof. Dr. Denis Mukwege an der Johannes-Gutenberg-Universität am 18. Februar einen Vortrag halten und in einem Podiumsgespräch zu hoch aktuellen Fragen zur Krise im Ostkongo Stellung beziehen zusammen mit Dr. Christelle Beti, Ärztin und Menschenrechtsaktivistin aus dem Kongo.

Der Osten der Demokratischen Republik Kongo erlebt eine der schwersten sozialen, sicherheitspolitischen und humanitären Krisen unserer Zeit. Diese vielschichtige Krise ist geprägt von einem komplexen Geflecht geopolitischer Spannungen, bewaffneter Konflikte und illegalem Rohstoffhandel. Seit über 30 Jahren wird dieser Konflikt auf dem Rücken von Frauen und Kindern ausgetragen. Sieben Millionen Menschen leben als Binnenvertriebene unter extrem schwierigen Bedingungen, und fast ein Viertel der kongolesischen Bevölkerung leidet Hunger. Dr. Mukwege hat Tausende von Opfern sexueller Gewalt im Panzi Hospital in Bukavu behandelt und setzt sich seit über 20 Jahren für Gerechtigkeit und Frieden in der Region ein.

Trotz des für 2025 in Washington und Doha ausgehandelten Friedensabkommens bleibt die Lage der Bevölkerung unverändert. An diesem Abend wollen wir die Ursachen dieser Krise analysieren, mögliche Wege zu einem gerechten und dauerhaften Frieden aufzeigen und die Rolle der Frauen in diesem Prozess hervorheben.

Die Presse ist eingeladen, an diesem Abend dabei zu sein und über die Veranstaltung zu berichten. Im Laufe des 18.2.2026 wird der Friedensnobelpreisträger Prof. Dr Mukwege auch mit Ministerpräsident Schweitzer zusammentreffen (14:00 Uhr) sowie ein Gespräch mit Bischof Kohlgraf, Präsident von pax christi (11:30) führen.

Die Veranstaltung wird gemeinsam vom Bistum Mainz, der pax christi-Kommission "Solidarität mit Zentralafrika", der Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz, des Ökumenischen Rats der Kirchen, der Fridtjof-Nansen-Akademie für politische Bildung und der Johannes Gutenberg-Universität Mainz verantwortet. Die Veranstaltung wird auch von Brot für die Welt gefördert.

Weitere Informationen: https://www.lpb.rlp.de/veranstaltungen

Anmeldung erbitten wir unter: anmeldung@lpb.rlp.de

 

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